Es gibt beim Häkeln diese kleinen Momente, in denen man sich denkt:
"Das wird bestimmt ganz einfach."
...und fünf Minuten später sitzt man da, schaut sein Werk an und fragt sich, wie das eigentlich passieren konnte. 😄
Um den magischen Ring und die doppelten Stäbchen besser zu lernen, habe ich mir wieder eine Videoanleitung herausgesucht (die ich euch natürlich hier verlinke). Auch dieses Projekt ist – wie inzwischen fast alle meine Häkelabenteuer – live im Stream entstanden.
Und was soll ich sagen?
Ich habe zwischendurch ganz schön gestruggelt.
Am Ende sollte eigentlich ein Herz entstehen.
Stattdessen habe ich... einen Kreis gehäkelt. 😂
Ich musste so lachen, weil mich das sofort an meine Kindheit erinnert hat.
Als ich schreiben gelernt habe, ist mein Name irgendwie auch immer im Kreis gelandet. Ganz egal, auf welchen Linien ich geschrieben habe, irgendwann bog alles nach rechts ab und wurde rund. Tatsächlich fällt es mir bis heute schwer, wirklich gerade zu schreiben.
Vielleicht hat sich mein Gehirn einfach gedacht:
"Gerade? Nein danke. Wir machen Kreise." 😄
Ob sich das jetzt auch aufs Häkeln ausbreitet?
Ich hoffe mal nicht.
Aber genau solche Momente liebe ich gerade an dieser Reise. Nicht alles muss sofort perfekt sein. Man darf lachen, Fehler machen und am Ende trotzdem stolz auf das sein, was entstanden ist.
Und wer weiß...
Vielleicht wird aus meinem Kreis ja beim nächsten Versuch tatsächlich ein Herz. 💛
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